- Verwendung von Kettenfahrzeugen zur Verbesserung der Steigfähigkeit bis 70%
- Verwendung langer Kräne, Reichweite bis 15 m
- Unterschiedliche Breite der Kettenlaufwerke zur Erhöhung der Standfestigkeit bei seitlicher Auslage und zur Verringerung des Bodendrucks
- 360 Grad schwenkbarer Oberwagen
- Oberwagen versetzt, um die Standsicherheit im Hang zu erhöhen
- Oberwagen tiltbar
- Höchste Hydraulikpumpleistung
Dr. Reinhard Hörmann gibt Einblicke in die Philosophie und Entwicklung der IMPEX Harvester.
Freitag, 20. Mai 2011
Entwicklung der IMPEX-Harvester
Neues Konzept der IMPEX-Harvester:
Entwicklung der IMPEX-Harvester
Mit für nordische Verhältnisse entwickelten Harvestern war es nicht möglich, starkes Holz oder starkastiges Holz in der Saftperiode mit befriedigender Entastungsqualität aufuarbeiten. Weiters waren und sind in unseren Haupteinschlagsgebieten die Rückegassenabstände 25-30 m, sodaß mit den marktüblichen max. 10 m langen Kränen nur ein geringer Teil der zu durchforstenden Flächen ohne Anlegen von Hilfsgassen bearbeitet werden kann.
Schwächen marktüblicher Harvester:
Schwächen marktüblicher Harvester:
- Befahrbarkeit bis max. 35% Geländeneigung
- Kurze Kräne, mangelnde Reichweite
- Geringe Standfestigkeit bei seitlicher Auslage
- Bei Aufarbeitung in steilem Gelände, zurückrutschen der Basismaschine bei Kranseitenauslage und dadurch Kranbeschädigungen in den Beständen.
- Schwache Harvester-Aggregate, reißen bei starker Beanspruchung
- Entastunsqualität bei stärkeren Ästen und Holz in der Saftperiode mangelhaft
- Geringe Hubkraft bei voller Kranauslage
Situation Anfang der 90er
Verfügbare Harvester waren nur für nordische Verhältnisse geeignet:
- Homogene Bestände
- Langsam wachsendes (schlankes) Holz
- Kurze Saftperiode
- Schwache Äste
- Breite Rückegassen
- Kurze Rückeabstände
- Ebenes Gelände
Praktische Auswirkungen für die österreichische Forstwirtschaft:
Sehr starkes und starkastiges Holz sowie Douglasien konnten in der Saftperiode nur unbefriedigend aufgearbeitet werden.
Rückegassenabstände 25-30 m:
- 10m Kranlänge erreichte nur einen geringen Teil der zu durchforstenden Fläche
- Es konnte nicht ohne Anlegen von Hilfsgassen gearbeitet werdenPraktische Auswirkungen für die österreichische Forstwirtschaft:
- Sehr starkes und starkastiges Holz sowie Douglasien konnten in der Saftperiode nur unbefriedigend aufgearbeitet werden.
IMPEX-Harvester Entwicklung
1994 IMPEX Schneeleopard mit Langkran
1996 IMPEX Hannibal
1996 IMPEX Königstiger
1998 IMPEX Radharvester Wiesel
1998 IMPEX Sumpfbiber
1999 IMPEX Mini-Königstiger
2004 IMPEX Königstiger Tiger 20
2007 IMPEX Königstiger Tiger 30
1996 IMPEX Hannibal
1996 IMPEX Königstiger
1998 IMPEX Radharvester Wiesel
1998 IMPEX Sumpfbiber
1999 IMPEX Mini-Königstiger
2004 IMPEX Königstiger Tiger 20
2007 IMPEX Königstiger Tiger 30
Abriss der Unternehmensgeschichte
- 1983 Gründung der IMPEX Industrieholz AG für internationalen Holzhandel
- 1984 erster maschineller Holzernteeinsatz mit vier Logma-Schubprozessoren
- 1986 Gründung der IMPEX Forstservice AG für forstliche Dienstleistungen
- 1989 Ankauf von vier Noramaster-Harvester
- Ab 1990 Experimente mit Raupenfahrzeugen und Entwicklung eigener Raupenharvester
- 1998 Gründung der österreichischen Forst Experts Harvester Technologie GmbH
- 1999 Gründung der IMPEX Forstmaschinen GmbH in Deutschland und Auslagerung der Maschinenentwicklung von der IMPEX Forstservice aus der Schweiz nach Deutschland
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